Themen

Fünf Themen prägen das Vorhaben. Jede Seite erklärt eines so, dass auch eine fachfremde Person die Idee versteht.

Datensouveränität

Datensouveränität bedeutet, dass die Beteiligten die Hoheit über ihre eigenen Daten behalten. Sie entscheiden, wo Daten gespeichert werden und wer darauf zugreifen kann.

Was bedeutet das?

Wer die Hoheit über seine Daten behält, kann selbst bestimmen, was mit ihnen geschieht. Das schafft Vertrauen und verringert Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern.

Was ist heute schon möglich?

Eigene Speicherorte in Georgien und europäisches Recht bieten heute einen verlässlichen Rahmen: Daten liegen in einem digitalen Safe, in dem die Beteiligten selbst das Sagen haben — so, wie sie es in ihrer eigenen Wohnung haben. Selbstgehostete Dienste geben Organisationen die Kontrolle zurück.

Was ist noch offen?

Wie sich Datensouveränität im Alltag einfach umsetzen lässt, wird weiterentwickelt. Die Grenzen zwischen Bequemlichkeit und Kontrolle müssen jeweils abgewogen werden.

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Dezentrale Kommunikation

Dezentrale Kommunikation bedeutet, dass Gespräche und Datenübertragung ohne eine zentrale Vermittlungsstelle funktionieren. Die Teilnehmenden tauschen sich direkt aus, statt alles über einen einzelnen Dienst zu leiten.

Was bedeutet das?

Wer dezentral kommuniziert, ist nicht von einem einzelnen Anbieter abhängig. Fällt ein Teil aus, bleibt der Austausch möglich. Die Beteiligten behalten die Kontrolle über ihre Gespräche.

Was ist heute schon möglich?

Gemeinschaftliche Netze und direkte Verbindungen zwischen Geräten sind heute technisch erprobt. Für den Alltag braucht es einfache Werkzeuge, die ohne Fachwissen bedienbar sind.

Was ist noch offen?

Wie sich dezentrale Kommunikation dauerhaft und zuverlässig betreiben lässt, wird derzeit erprobt. Welche Werkzeuge sich durchsetzen, hängt von den Bedürfnissen der Gemeinschaften ab.

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Demokratische Teilhabe

Demokratische Teilhabe bedeutet, dass Mitwirkung und Mitsprache strukturell verankert sind — nicht nur ein Zusatz. Die Beteiligten gestalten Regeln und Entscheidungen mit.

Was bedeutet das?

Wer mitbestimmen kann, übernimmt Verantwortung. Transparente Entscheidungswege schaffen Vertrauen und stärken das Gemeinwesen.

Was ist heute schon möglich?

Offene Prozesse und klare Beteiligungswege sind heute gut erprobt. Sie lassen sich auf lokale Netze und gemeinschaftliche Projekte übertragen.

Was ist noch offen?

Wie Teilhabe in technischen Projekten konkret aussehen kann, wird weiterentwickelt. Die Balance zwischen Effizienz und Mitsprache muss jeweils gefunden werden.

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Lokale KI

Lokale KI bedeutet, dass ein Sprach- oder Textmodell dort läuft, wo die Daten entstehen — auf einem Gerät vor Ort oder auf einem Server in Georgien. Die Inhalte, die jemand in das Modell eingibt, verlassen diesen Ort nicht. Das unterscheidet lokale KI von Angeboten, bei denen Texte an Server in anderen Ländern gesendet werden.

Was bedeutet das?

Wer mit einer lokalen KI arbeitet, behält die Hoheit über seine Eingaben. Die Person entscheidet, welche Daten das Modell überhaupt sieht. Eine Installation in einer Kommune kann so eingerichtet werden, dass nur die eigenen Mitarbeitenden Zugang haben.

Was ist heute schon möglich?

Auf einem üblichen Bürocomputer lassen sich kleinere Modelle für Texte betreiben. Für längere Dokumente oder mehrsprachige Anfragen wird zusätzliche Hardware vor Ort gebraucht. Die Sprachqualität hängt vom Modell und vom Speicher ab, nicht davon, wo das Modell läuft.

Was ist noch offen?

Welche Modelle sich dauerhaft in einer Kommune wirtschaftlich betreiben lassen, wird derzeit erprobt. Welche Aufgaben eine KI übernehmen darf, entscheidet die Kommune selbst. Ob ein Modell für eine bestimmte Aufgabe geeignet ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

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Modellnamen und Versionsnummern werden auf der Website grundsätzlich nicht genannt.

Resiliente lokale Infrastruktur

Resiliente Infrastruktur bedeutet, dass Dienste auch dann weiterarbeiten, wenn einzelne Verbindungen ausfallen. Lokale Netze und eigene Server machen unabhängig von zentralen Anbietern.

Was bedeutet das?

Wer auf lokale Infrastruktur setzt, ist bei Störungen weniger verwundbar. Wichtige Dienste bleiben verfügbar, auch wenn der Zugang zum Internet unterbrochen ist.

Was ist heute schon möglich?

Lokale Server und Netze sind heute erschwinglich und erprobt. Sie lassen sich schrittweise aufbauen und an die Bedürfnisse der Gemeinschaft anpassen.

Was ist noch offen?

Wie robust lokale Infrastruktur im Alltag wirklich ist, wird in Pilotprojekten geprüft. Die Wartung erfordert Verantwortung und Kompetenz vor Ort.

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